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SchalomKUNST – eine Bereicherung für Chemnitz

 

Das Projekt

 

Seit Herbst 2007 können sich Künstler und Kunstinteressierte an einer neuen Initiative des Schalom e.V. erfreuen. „SchalomKUNST“, ein durch LOS gefördertes Projekt, soll vor allem dazu dienen, talentierte Künstler, die als jüdische Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion in Chemnitz leben, in Stadt und Region bekannter zu machen. Für Begegnung zwischen Künstlern und Publikum sorgt zunächst die Ausstellung „Mein Stetele Chemnitz“, die seit dem 13. März 2008 in der Galerie „artECK“ hinter dem Moritzhof zu sehen ist. Der Titel der Ausstellung verdeutlicht, daß die Künstler in Chemnitz eine neue Heimat gefunden haben, die sie zu ihren Kunstwerken inspiriert.

Eine andere Facette von „SchalomKUNST“ sind Museumsführungen und Gespräche über Kunst. Bisher standen u.a. die Bilder von Bob Dylan in den städtischen Kunstsammlungen, die Ausstellung von Peter Graf in der Neuen Sächsischen Galerie und das neueröffnete Museum Gunzenhauser im Mittelpunkt des Interesses. Vladimir Vakhovskij und Dr. Eske Bockelmann garantieren kunstwissenschaftliche Expertise. Diskussionen über bekannte und weniger bekannte Bilder, Vorträge und geführte Rundgänge durch Chemnitz sind in der wärmeren Jahreszeit geplant.

 

Die Ausstellung

 

Am 13. März 2008 wurde im Rahmen der 17. Tage der jüdischen Kultur die Ausstellung „Mein Stetele Chemnitz“ in der Galerie „artECK“ eröffnet. Neun Künstler aus der ehemaligen Sowjetunion, als jüdische Immigranten in Chemnitz lebend, präsentieren dort Ölgemälde und Computergrafiken, Photographien und Seidenmalerei, Schnitzereien und Objekte in Leder. Trotz zahlreicher gleichzeitiger Veranstaltungen haben sich fast 100 Besucher in der kleinen Galerie hinter dem Moritzhof eingefunden. Die „Freie Kultur Kapelle“ aus Borna bei Leipzig spielte Jazzstandards und jiddische Lieder; Julienne Franke vom Schloßbergmuseum gab eine Einführung in die Ausstellung. Ilja Kogan, Vorstandsmitglied des deutsch-jüdischen Vereins Schalom, führte durch den Abend; das Restaurant SCHALOM steuerte zur Freude der Gäste das koschere Pils „Simcha“ bei. Die ersten Interessenten haben schon den Kunstkalender subskribiert, der zum zehnjährigen Schalom-Jubiläum im September erscheinen soll.

Die Ausstellung „Mein Stetele Chemnitz“ ist bis zum 1. Mai wochentags von 11 bis 18 Uhr in der Galerie „artECK“ zu sehen; zur Sicherheit kann man sich unter den Telefonnummern 0371/4027112 oder 0152/29633785 anmelden. Ende Mai wird die Schau in einem Musterhaus der RGO MASSIVHAUS, Bornaer Straße 21e, fortgeführt.

 

Der Kalender

 

Einen Höhepunkt wird schließlich der Kalender bilden, der Chemnitzer Ansichten aus dem Blickwinkel der Künstler und aus der Sicht von Kindern gegenüberstellen wird. RGO MASSIVHAUS, deren Logos schon auf den Einladungen und Plakaten zur Ausstellung zu sehen waren, unterstützt die etwa 5.000 € teure Herstellung. Geplant ist eine Auflage von 1.000 Exemplaren; schon jetzt können sie zum Subskriptionspreis von 7 € vorbestellt werden. Die Subskribenten werden auf Wunsch als Unterstützer im Kalender erwähnt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ilja Kogan, Tel. 0162 156 20 33, E-Mail i.kogan(at)gmx.de.

 

Die Präsentation des Kalenders soll zum zehnjährigen Vereinsjubiläum im September erfolgen.

 

I.K.

 

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